Cash wird offensichtlich für die aktuellen und mittelfristigen Ausgaben benötigt. Cash ist genauso Teil des Portfolio-Aufbaus.

Wie viel Cash brauche ich?

Eine typische Frage, die jeder für sich beantworten muss. Oft findet man als Minimum die Aussage: „Es müsse für die laufenden Kosten der nächsten 3-6 Monate reichen.“

Einige haben dieses Geld Bar zu Hause, einige auf verschiedenen Konten verteilt, einige noch zusätzlich in Devisen. Das sind Entscheidungen, die von den eigenen Möglichkeiten, der Freiheit, des Risikos und der Notwendigkeit abhängen.

Wozu brauche ich weiteres Cash?

Noch mehr Cash kann notwendig sein, um Investitionen zu organisieren. Man benötigt Cash, um das Portfolio umzugestalten oder um günstigere Einstiegskurse für Langzeitinvestitionen zu suchen. Du brauchst Cash, wenn du eine Immobilie kaufst (meistens zumindest). Du benötigst Cash, wenn du eine Firma gründest oder kaufen willst.

Somit ist Cash ein Mittel zum Zweck. Cash selbst ist keine Investition.

Ausgaben

Um zu wissen, wie viel Cash deine eiserne Reserve braucht, musst du deine Ausgaben im Blick behalten. Dafür wird oft ein Mehrkontenmodell empfohlen. Diese Überlegung ist nicht neu und das Organisieren mittlerweile auch nicht mehr.

Hinweise dazu findest du bereits im Buch von George Clason – Der reichste Mensch von Babylon. Heute propagiert es unter anderem Robert Kyosaki, Bodo Schäfer und jede Menge Finanzjournale und -blogs.

Es steckt die Intension dahinter, sich mit seinen Ausgaben auseinanderzusetzen und diese im Auge zu behalten. Bei einem Mehrkontenmodell legt man fest, wie viele unterschiedliche Bereiche man hat und wie viel Geld man monatlich dafür ausgibt.

Mehrkontenmodell – Beispiel

Ich gebe ein Beispiel für ein Mehrkontenmodell mit einem beispielhaften Nettoeinkommen von 2000€ an.

KontoAnteilAnteil in €/ Monat
Fixkosten (Miete, GEZ, Strom …)35%700€
variable Kosten (Lebensmittel, Restaurant, Haushaltswaren)20%400€
Reservenkonto5%100€
Bildungskonto5%100€
Spaßkonto10%200€
Investmentkonto14%280€
Spendenkonto1%20€
Beispielhaftes Mehrkontenmodell für ein monatliches 2000€ Nettoeinkommen

Wenn man die Fixkosten gemeinsam mit den variablen Kosten auf einem Konto verwaltet und eventuell kein separates Spendenkonto nutzt, kann man mit 5 Konten bereits seine Ausgaben organisieren.

Die Erträge aus dem Investitionskonto zirkulieren im Investitionskonto.

Es empfiehlt sich mit einem einfachen Mehrkontenmodell zu starten, damit man Erfahrung sammelt und den Vorteil als auch Aufwand abschätzen kann.

Vivid – Mehrkontenmodell

Ich experimentiere aktuell mit Vivid, der mobilen Banking App. Im Zentrum von Vivid steht die App. Vivid bietet gute Möglichkeiten, um ein Mehrkontenmodell einzuführen und seine Ausgaben danach zu gestalten. Die Möglichkeiten und Vorteile stelle ich hier vor.

  • Bis zu 10 Multicurrency-Pockets
    • bei Vivid heißen die Konten – Pockets
    • jedes Pocket hat eine eigene IBAN
    • jedes Pocket hat einen eigenen Namen und eine eigene Währung
    • deine Debitkarte kannst du einfach online einem Pocket zuweisen
    • Echtzeitbenachrichtigungen für Transaktionen
    • keine Kontoführungskosten
Ausschnitte aus der App (links – Kontenüberscht, mitte-links – Hauptkonto, mitte-rechts Ausgabenübersicht, rechts – Cashback)

Innerhalb von Sekunden kannst du ein neues Pocket erstellen und Geld zwischen den Pockets überweisen. Vor jeder Bezahlung mit deiner Debitkarte, kannst du in deiner App die Debitkarte einem Pocket zuweisen. Du hast für alle Pockets nur eine Geldkarte!

Du hast die Möglichkeit für deinen Urlaub in der Schweiz, in Norwegen oder Polen ein eigenes Pocket zu erstellen und die jeweilige Landeswährung auszuwählen. Damit kannst du im Urlaub deine Kosten im Überblick behalten, hast einen festen Währungskurs eingesetzt und zahlst direkt mit deiner Karte gebührenfrei über VISA.

  • Einlagensicherung über Solarisbank (DGS bis 100’000€)
  • Cashback bei Aktionsprämien

Vivid spielt stark mit ihrem Cashback-Programm. Um so mehr Überweisungen und Bezahlungen du über Vivid laufen lässt, um so mehr Cashback kannst du generieren. Die aktuellen Cashbacks sind sehr vorteilhaft. Man sollte sich über die aktuellen Aktionen selber informieren.

Aktuelle Top Cashback-Partner

Dein Cashback wirkt auf ein Stock Reward pocket, in welchem du homöopathisch in Aktien investieren kannst. Du kannst dein Cashback an gewisse US-Aktien verknüpfen. Das Cashback steigt dann in dem Maße, wie die gewählte Aktie steigt. Der Cashback sinkt aber nicht unter den ursprünglichen Cashback, deswegen ist es nur ein homöopathisches Investieren.